Gemeinsames Projekt mit der Handweberin Hanne Protzmann

Garn trifft Bronze


Dem Magdeburger Bildhauer, Grafiker und Restaurator Heinrich Apel in memoriam, in diesem Jahr 85-jährig verstorben. Er hat in der Stadt zahlreiche Spuren hinterlassen, in meinen Augen wahre Schätze. 

Motivation

Im Mittelpunkt stehen die Bronzefiguren, die so zahlreich im urbanen Raum unserer Stadt zu sehen sind. 

Auffallend viele davon schuf der Magdeburger Bildhauer Heinrich Apel. Aber auch Werke anderer Künstlerinnen und Künstler, wie z. B. Jenny Mucci-Wiegmann, Wieland Förster, Werner Stötzer, Eberhard Roßdeutscher, prägen das heutige Stadtbild. Sie entstanden in der Zeit ab den 50er Jahren bis in die Gegenwart. Einige der lebensgroßen Bronzefiguren kann man im Skulpturenpark am Kunstmuseum betrachten, andere schmücken das Elbufer, stehen aber auch an Straßen, Plätzen, in Parks oder vor Schulgebäuden im gesamten Stadtgebiet.

 

Jedoch wie oft geht man achtlos an ihnen vorüber?

Wie wäre es, wenn man auffällige Akzente mit farbenfrohen Geweben setzt und damit die Aufmerksamkeit für diese Kunstwerke erhöht?

Die Idee zu dem für uns sehr reizvollen Projekt „Garn trifft Bronze“ war somit geboren.

 

Bei meinen Stadtspaziergängen durch die Stadt fielen mir immer wieder die „Stehenden“, „Sitzenden“, „Liegenden“, „Schreitenden“, die „Schwimmerinnen“, „spielenden Mädchen“ und Kinder ins Auge.

Warum nicht einige dieser Skulpturen mit handgewebten Unikaten „fein umgarnen“ und sie damit in den Fokus rücken? Auf diese Weise trifft die Bildhauerei auf das mittlerweile seltene Weberhandwerk und wird durch die Fotografie miteinander verbunden. 

 

Die entstandenen Fotos zeigen eine neue Sicht, eine andere Facette - und der Betrachter ist geneigt, länger auf den schönen Antlitzen der detailreichen und ausdrucksstarken bronzenen Figuren zu verweilen.

 

Ich habe die Skulpturen immer wieder aus anderen Blickwinkeln und bei verschiedensten Lichtverhältnissen fotografiert. Mit unserem Projekt kam eine weitere neue Sicht hinzu.

 

 

 

 

 

Die Ergebnisse der Projektes werden In einem Büchlein zusammengestellt.

 

geplanter Umfang: ca. 100 Seiten

Veröffentlichung: Oktober 2020